Leichtes Umsatzplus im Direktvertrieb
Berlin, den 9. September 2009 - Die Umsätze der im Bundesverband Direktvertrieb organisierten Unternehmen haben sich im 1. Halbjahr 2009 positiv entwickelt. Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2009 wurden Waren und Dienstleistungen im Wert von gut 801 Millionen Euro verkauft (gegenüber knapp 797 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr). Das entspricht einem Zuwachs von 0,55 Prozent . Für das 1. Halbjahr 2008 hatte der Bundesverband noch ein Minus von 0,33 Prozent gemeldet; im Gesamtverlauf des Jahres 2008 waren die Umsätze um über 5 Prozent zurückgegangen.

Von rechts nach links: Konrad Reiber (Reico), Elke Lensker (JEMAKO), Andreas Pieroth (WIV), Wolfgang Bohle und Daniel Marschke (Bundesverband) auf der Pressekonferenz in Berlin
„Auch der Direktvertrieb ist von den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen. Daher freuen wir uns, dass die aktuellen Zahlen einen Aufwärtstrend erkennen lassen“, so Wolfgang Bohle, Geschäftsführer des Bundesverbandes Direktvertrieb, auf der Jahrespressekonferenz in Berlin.
Vor allem in den Bereichen Energie und Telekommunikation hat sich der Direktvertrieb in den ersten sechs Monaten des Jahres positiv entwickelt. „Grund dafür ist die größer werdende Bereitschaft vieler Kunden, ihren Energie- bzw. Telekommunikationsanbieter zu wechseln und dazu auch den Direktvertrieb zu nutzen, weil man hier besonders schnell und einfach wechseln kann“, sagte Bohle.
Besonders gut verkauften sich auch Direktvertriebsprodukte für den Haushalt oder das Eigenheim, wie zum Beispiel hochwertige elektronische Geräte oder Bauelemente wie Fenster und Markisen. Aber auch kleinere Segmente, wie zum Beispiel Tiernahrung oder Erotikartikel, zeigten ein ausgesprochen dynamisches Wachstum. In den klassischen Feldern des Direktvertriebs, wozu Haushaltswaren und Reinigungsmittel zählen, fällt die Halbjahresbilanz aufgrund des harten Wettbewerbs mit Einzelhandels- und Discountanbietern unterschiedlich aus. Dass der Direktvertrieb auch hier punkten kann, zeigt die
JEMAKO International GmbH:
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Elke Lensker (JEMAKO International GmbH)
„In den zehn Jahren unseres Bestehens konnten wir ein stetiges Wachstum verzeichnen. Ganz besonders freuen wir uns aber über die aktuellen Zuwachsraten. Wir blicken auch in so genannten Krisenzeiten positiv in die Zukunft. Kurz gesagt: Zehn Jahre JEMAKO ist bis jetzt auch gleichbedeutend mit zehn Jahren Krisenfestigkeit“, so Elke Lensker, Mitglied der Geschäftsführung der JEMAKO International GmbH, auf der Pressekonferenz des Verbandes.
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Konrad Reiber (Reico & Partner Vertriebs GmbH)
Eine positive Halbjahresbilanz zieht auch die
Reico & Partner Vertriebs GmbH, die artgerechte Tiernahrung vertreibt: „Kunden und Systemberater sind gleichermaßen von den Produkten begeistert. Der Nachkauf der Kunden, nach dem Einsatz von Reico-Naturprodukten, liegt bei 90 Prozent“, erläutert Konrad Reiber, Inhaber und Geschäftsführer von Reico.
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Wie JEMAKO und Reico profitierten auch andere Unternehmen nicht nur von der wieder gestiegenen Kaufbereitschaft, sondern auch von einer größeren Produktivität im Außendienst. Obwohl die Zahl der Außendienstmitarbeiter/innen im 1. Halbjahr noch einmal leicht zurückgegangen ist (von gut 162.000 zum Jahresende 2008 auf gut 158.000 zum 30. Juni 2009), konnten viele Unternehmen ihren Umsatz steigern. „Die Außendienstmitarbeiter unserer Unternehmen sind größtenteils als selbstständige Handelsvertreter beschäftigt und arbeiten auf Provisionsbasis. Nachdem die Zahlen im vergangenen Jahr zurückgegangen waren, haben viele von ihnen vermehrte Vertriebsanstrengungen unternommen. Auf diese Weise konnten wieder mehr Kundenkontakte und Abschlüsse erzielt werden“, so Wolfgang Bohle. Dennoch werden nach wie vor neue Außendienstmitarbeiter gesucht.
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Laut Schätzungen des Verbandes sind allein bei den Mitgliedsunternehmen rund 50.000 Jobs zu vergeben. Auch die
WIV Wein International AG aus Burg Layen sucht nach neuen Mitarbeitern:
Andreas Pieroth (WIV Wein International AG)
„Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig und notwendig, Talente zu finden, zu entwickeln und zu halten. Wenn wir offene Stellen mit den richtigen Mitarbeitern besetzen, sind Wachstum und Ertrag kaum aufzuhalten“, sagt Andreas Pieroth, Vorstandsmitglied der WIV und Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes. „Direktvertrieb ist "people's business": hier machen Menschen das Geschäft. Im Rahmen unserer Personalmaßnahmen stellen wir regelmäßig neue, erfolgsorientierte Mitarbeiter ein. Gleichzeitig ermutigen und fordern wir unsere Talente immer wieder auf, kreativ zu denken, Ideen zu entwickeln und umzusetzen.“ (4.489 Zeichen)
Lesen Sie dazu auch folgende Pressemitteilungen des Bundesverbandes:
Beschäftigungsperspektiven im Direktvertrieb,
vom 3. Juni 2009
Bundesverband legt Umsatzzahlen für 2008 vor,
vom 18. März 2009
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Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V.
Der Bundesverband Direktvertrieb ist der Spitzenverband des Direktvertriebs in Deutschland und vertritt seit 1967 die Interessen namhafter Direktvertriebsunternehmen des privaten Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichs. Zu seinen Mitgliedern zählen so bekannte Unternehmen wie AMC, AVON, Deutsche Telekom, HEIM & HAUS, inmediaONE], JEMAKO, LichtBlick, Mary Kay, Tupperware, Vorwerk, Yello Strom und die Weinvertriebe der WIV-Gruppe. Die Mitgliedsunternehmen haben sich zur Einhaltung von Verhaltensstandards verpflichtet, die für ein faires Miteinander im Direktvertrieb sorgen. Im Jahr 2008 erzielten die Mitglieder des Bundesverbandes einen Gesamtumsatz von rund 1,7 Milliarden Euro und beschäftigten über 160.000 Außendienstmitarbeiter/innen.
Medienkontakt
Daniel Marschke
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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