Rolf-Christian Schommers neuer Vorstandsvorsitzender
Berlin, den 21. Oktober 2008 – Mit den Vorstandswahlen auf der diesjährigen Mitgliederversammlung in Nürnberg hat der Bundesverband Direktvertrieb einen Generationswechsel vollzogen. Die Delegierten der Mitgliedsunternehmen wählten Vorstandsmitglied Rolf-Christian Schommers zum neuen Vorsitzenden des seit 1967 bestehenden Verbandes.
Der 50-jährige Geschäftsführer der HEIM & HAUS Holding GmbH
übernimmt das Amt von Dr. Hans R. Adelmann, dem früheren
Geschäftsführer der Tupperware Deutschland GmbH, der den Bundesverband
seit über 20 Jahren erfolgreich geleitet hat und Herrn Schommers
künftig als Stellvertreter zur Seite stehen wird. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Jürgen Hardt, Senior Vice President Corporate Public Relations der Vorwerk & Co. KG sowie Director Regulatory Affairs der Vorwerk Deutschland Stiftung & Co. KG, einem der größten Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes. Ebenfalls neu im Vorstand ist Elke Lensker, die seit 1995 für die JEMAKO Produktionsgesellschaft mbH tätig ist und seit 2002 auch der Geschäftsführung von JEMAKO angehört.
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Nach seiner Wahl zum neuen Vorstandsvorsitzenden dankte Rolf-Christian Schommers den Mitgliedsunternehmen für ihr Vertrauen und hob hervor, dass der Bundesverband auch künftig Garant für einen seriösen Direktvertrieb bleiben werde. „Die ständig wachsende Zahl unserer Mitgliedsunternehmen ist der beste Beweis dafür, dass sich geschäftlicher Erfolg und seriöses Marktverhalten nicht ausschließen müssen“, so Schommers. Grundlage der Verbandsarbeit sind die „Verhaltensstandards des Direktvertriebs“, die seit 1980 für einen fairen Umgang mit Kunden und Mitarbeitern sorgen und im Laufe von drei Jahrzehnten zu einem Gütesiegel des Direktvertriebs geworden sind.
Als wichtigste Ziele der Verbandsarbeit nannte der neue Vorstandsvorsitzende die erfolgreiche Interessenvertretung des Direktvertriebs bei diversen Gesetzesvorhaben in Berlin und Brüssel, wie zum Beispiel bei der anstehenden Überarbeitung des EU-Verbrauchervertragsrechts und der so genannten Haustürrichtlinie. Viele Forderungen des Bundesverbandes seien bereits berücksichtigt worden. So werde die neue Richtlinie den Direktvertrieb keinerlei zeitlichen oder inhaltlichen Beschränkungen unterwerfen und somit eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Direktvertriebs in ganz Europa ermöglichen.
Eine weitere wichtige Aufgabe sieht der Vorstand des Bundesverbandes
darin, den Direktvertrieb als eine attraktive Berufstätigkeit zu
bewerben. „Wer als selbstständiger Handelsvertreter für eines unserer
Mitgliedsunternehmen tätig ist, hat die Chance, ein regelmäßiges und
überdurchschnittliches Einkommen zu erzielen – und macht sich damit
unabhängig von arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen sowie von
geringfügiger Beschäftigung und Lohn-Dumping“, sagte Jürgen Hardt, der
neugewählte stellvertretende Vorstandsvorsitzende aus dem Hause Vorwerk.
Mit Elke Lensker von JEMAKO ist nun auch wieder eine Frau im Vorstand
des Bundesverbandes vertreten – ein wichtiges Signal für die fast
150.000 Frauen, die im Vertrieb der Mitgliedsunternehmen tätig sind.
„Über 90 Prozent unserer Außendienstmitarbeiter sind Frauen. Ohne ihr
Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz wäre der Erfolg des
Direktvertriebs in Deutschland gar nicht möglich. Dort, wo es notwendig
erscheint, werde ich mich dafür einsetzen, dass die Interessen dieser
Frauen künftig noch stärker berücksichtigt werden“, sagte Lensker.
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Wie Rolf-Christian Schommers ausführte, hat sich der Bundesverband
vorgenommen, seine Rolle als führender Branchenverband weiter
auszubauen. Allein seit dem Umzug des Verbandes von München nach Berlin
im Jahr 2000 haben sich 18 neue Unternehmen für eine Mitgliedschaft im
Bundesverband entschieden. „Um die Interessen des Direktvertriebs mit
starker Stimme vertreten zu können, werden wir die bisher erreichte
Marktabdeckung weiter ausbauen und dabei verstärkt auch Unternehmen
berücksichtigen, die neue Branchen und Produktgruppen im Direktvertrieb
repräsentieren.“ Als Beispiele nannte Schommers den Erotikvertrieb
PepperParties und den Maßmode-Anbieter TommyKlein. Beide waren auf der
Mitgliederversammlung in Nürnberg als neue Unternehmen aufgenommen
worden.
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Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V.
Der Bundesverband Direktvertrieb ist der führende Branchenverband der deutschen Direktvertriebswirtschaft und vertritt seit 1967 die Interessen namhafter Direktvertriebsunternehmen des privaten Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichs. Zu seinen Mitgliedern zählen so bekannte Unternehmen wie AMC, Avon, Bausparkasse Mainz, Deutsche Telekom, HEIM & HAUS, LichtBlick, Mary Kay, Tupperware, Vorwerk und Yello Strom. Die Mitgliedsunternehmen haben sich zur Einhaltung von Verhaltensstandards verpflichtet, die für ein faires Miteinander im Direktvertrieb sorgen.
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