Vorwerk Deutschland Stiftung & Co. KG
Familien-Managerin des Jahres 2008
Wuppertal, 9. Dezember 2008 – Die Auszeichnung „Familien-Managerin 2008“ wird in diesem Jahr an sechs Menschen verliehen, die sich durch ihren besonderen Einsatz um ihre und andere Familien verdient gemacht haben.
Christel Guttmann aus Berlin: Sie nahm trotz lang zurückliegender Trennung ihren schwerkranken Ex-Ehemann wieder bei sich auf und begleitete ihn bis zum Schluss. Nach seinem Tod kümmert sie sich auch heute noch um seine Witwe und Kinder aus Afrika, die sie nach Deutschland holte, und die jetzt in ihrer Nähe leben.

Familien-Managerin 2008: Gaby Koop
Gaby Koop aus Hamburg: Zusätzlich zu den vier eigenen Kindern kümmert sich die Alleinerziehende nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten auch noch um zwei seiner Kinder, für die sie keine zusätzliche finanzielle Hilfe bekommt. Um ihnen ein glückliches Familienleben zu ermöglichen, bemüht Sie sich seither um die Vormundschaft für die Kinder, die noch beim Jugendamt liegt.
Familien-Manager 2008: Rita und Roland Meyer
Rita und Roland Meyer aus Neumünster: Während ihrer acht Jahre dauernden Trennung und jeweils neuen Partnerschaften, kümmerten sich beide in beeindruckender Weise um die gemeinsamen Kinder und taten alles, damit die beiden Töchter nicht unter den elterlichen Problemen zu leiden hatten. Der große Familiensinn war stärker als die Differenzen: Heute, neun Jahre später, lebt das Paar wieder zusammen.
Norbert Schiffer aus Kaarst: Nach der Geburt seiner ersten Tochter vor acht Jahren übernahm er zum ersten Mal spontan die Elternzeit, was seinen Kinderwunsch weiter verstärkte: Es folgten Zwillinge. Bei der dramatischen Haus-Geburt seiner vierten Tochter, in diesem Jahr, rettete der Hausmann ihr durch beherztes Eingreifen das Leben. Seitdem kümmert er sich als Vollzeit-Familien-Manager nicht nur um seine vier Töchter sondern auch um den Haushalt.
Sladjana Tineo aus Solingen: Als Kind serbischer Eltern kam sie mit zwölf Jahren nach Deutschland. Trotz schlechter Start-Bedingungen machte sie eine Berufsausbildung zur Fleischfachverkäuferin, holte ihr Abitur in der Abendschule nach und studierte danach Betriebswirtschaft. Heute ist sie Bilanzbuchhalterin in einer internationalen Bank. Stets auf eigenen Füßen zu stehen und sich beruflich weiter zu entwickeln, war der Alleinerziehenden wichtig, um ihren Kindern ein Vorbild zu sein.
Die Auswahl der Preisträger oblag auch in diesem Jahr einer
unabhängigen Jury, in der sich jedes Mitglied besonders für das Thema
Familie engagiert. Erstmals dabei: Der Wissen-schafts-Journalist Ranga
Yogeshwar (ARD: „Wissen vor Acht“). Er ist Vater von vier Kindern und
ein engagierter Verfechter des Familiengedankens. Weitere Mitglieder
des Auswahlgremiums sind Karin Clement, Heike Drechsler, Katja
Weitzenböck und Walter Sittler.
Die Auszeichnung „Familien-Managerin“ wird zum fünften Mal in Folge seit 2004 verliehen.
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Ziel der Initiative des Familienunternehmens VORWERK ist es, die
gesellschaftliche Aner-kennung der Familienarbeit nachhaltig zu
verbessern. Das hier dringender Handlungsbedarf besteht, sieht auch
Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen: “Ich bin der
Meinung, wir sollten gesellschaftlich viel mehr anerkennen, was Eltern
Tag täglich leisten. Denn ihre Arbeit ist sicher eine der
anspruchsvollsten, aber gleichzeitig auch eine der erfüllendsten
Aufgaben, die man sich vorstellen kann: Kinder zu
verantwortungsbewussten Menschen zu erziehen. Das kann man nicht hoch
genug schätzen“, so die Ministerin in ihrem Grußwort an die Initiatoren
und Preisträger der Familien-Managerin 2008.
Obwohl es zur Erreichung dieses Ziels noch weiterer Anstrengungen
bedarf, gibt es erste Anzeichen für eine Trendwende. Die aktuelle
VORWERK-Familienstudie, erhoben vom Institut für Demoskopie Allensbach,
zeigt, dass die Zahl derjenigen Mütter und Väter, die sich über
mangelnde Anerkennung beklagen, erstmals seit 2005 zurück ging.
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„VORWERK hat dieses gesellschaftspolitische Thema bereits aufgegriffen,
bevor es in den Mittelpunkt der Diskussion rückte“, sagt Jürgen Hardt,
Leiter Corporate Public Relations des Familienunternehmens Vorwerk
& Co. „Wenn wir mit unserer Initiative Familien-Managerin zu dieser
sich abzeichnenden Trendwende beigetragen haben, würden uns das
ermutigen und freuen.“
Die Familien-Managerinnen und Familien-Manager haben anlässlich einer
Gala am 9. Dezember im Berliner Hotel InterContinental den VORWERK
Smaragd erhalten. Die Gala wurde erstmals von Jörg Pilawa moderiert,
der zuvor Mitglied der Jury war.
Weitere Infos und alle Preisträger finden Sie unter:
www.familien-managerin.de
Die Ergebnisse der aktuellen Vorwerk-Familienstudie finden Sie
hier.
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