Definition, Ziele und Hintergrund der Untersuchung
Unter Direktvertrieb wird in dieser Studie der persönliche Verkauf von Waren und Dienstleistungen an den Verbraucher in der Wohnung oder in wohnungsnaher oder wohnungsähnlicher Umgebung verstanden. Kennzeichen ist also immer der direkte, persönliche Kontakt zwischen Anbieter und Kunde (Definition des Bundesverbands Direktvertrieb). Neben dem klassischen Vertreterkauf gibt es weitere Erscheinungsformen des Direktvertriebs wie dem Sammelbesteller-System, Heimdiensten (z.B. Bofrost), dem Partyverkauf (z.B. Tupper) und mobilen Verkaufswagen (Lebensmittel).
Mit der vorliegenden Studie im Auftrag des Bundesverbands Direktvertrieb Deutschland e.V. legt die Prognos AG aktuelle Marktbetrachtungen zum Direktvertrieb in Deutschland vor, insbesondere quantitative Marktabschätzungen und die Ergebnisse einer repräsentativen Haushaltsbefragung.
Im Rahmen der Studie wurden durchgeführt:
eine Marktanalyse zur Bestimmung von Umsatzhöhe und Wachstumsaussichten des Direktvertriebs in den 10 wichtigsten Einzelbranchen und branchenübergreifend. Basis der Untersuchung sind Unternehmensinterviews, Angaben von Verbänden und Modellrechnungen der Prognos AG;
eine repräsentative telefonische Konsumentenbefragung zu Erfahrungen der Haushalte im Direktvertrieb und mit verschiedenen Absatzkanälen, Käuferverhalten von zu Hause aus und den zukünftigen Kaufabsichten.
Die Studie wurde im Zeitraum Januar bis April 2005 erstellt. Mit der Vorlage der wissenschaftlichen Studie wird erstmals seit 10 Jahren aktuelles Zahlenmaterial bereitgestellt für eine umfassende quantitative Einschätzung des Direktvertriebsgeschehens in Deutschland.